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Die Kraft des Momentums

Da ich viele Seminare zum Thema Work-Life-Balance halte, wird mir immer wieder die Frage gestellt: wie kann ich abends, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch mehr tun, als nur erschöpft auf dem Sofa zu hängen? Wo nehme ich die Energie her, um noch Dinge zu tun, die mir Spaß machen?

Das Gesetz der Trägheit in Aktion

Eine meiner Antworten lautet: achte darauf, gar nicht erst auf dem Sofa zu landen. Denn auch auf uns wirkt die Kraft des Momentums. Momentum bezeichnet eine einfache physikalische Regel: Gegenstände, sind sie einmal in Bewegung, bleiben in Bewegung. Eine große Menge Energie braucht es nur für den Übergang von Stille zu Bewegung und umgekehrt. Wenn du mal im Bordcomputer auf den Benzinverbrauch bei deinem Auto guckst, siehst du, dass beim Anfahren der höchste Verbrauch ist. Und zum Bremsen braucht es dann die Kraft des Bremskraftverstärkers. Das ist das Gesetz der Trägheit in Aktion.

Achte auf deine Gewohnheiten

Wenn du zum Beispiel abends nicht vor dem Fernseher landen möchtest, dann schalte vorsichtshalber auch die Nachrichten nicht ein. Denn wenn du schon vor dem Fernseher sitzt, braucht es ungleich viel mehr Energie, um dich wieder loszureißen, als wenn du ihn noch gar nicht eingeschaltet hättest.

Wenn du nach der Arbeit noch zum Sport gehen möchtest, nimm die Sporttasche am besten mit und geh direkt, solange du noch in Bewegung bist. Wenn das unrealistisch ist, dann achte nach Möglichkeit zumindest darauf, dass du zu Hause gleich losgehst – sonst raffst du dich womöglich nicht mehr auf, weil das Gesetz der Trägheit Wirkung zeigt.

Mach es dir leicht

Wenn du nach dem Abendessen gern noch was Schönes für dich machen möchtest, egal ob Malen oder Basteln oder Lesen, sorg dafür, dass es einen fließenden Übergang gibt und das Anfangen leicht ist. Damit erhöhst du die Chance, dass du, wenn du einmal angefangen und einige Minuten investiert hast, dabei bleibst. Denn dann hilft dir das Momentum und hält dich in Bewegung. Du musst also „nur“ den kritischen Punkt vom Stillstand zur Bewegung überbrücken und ab dann bist du im TUN.

Also: Wovon möchtest du mehr tun in deinem Leben? Und wie kannst du die Kraft des Momentums dafür einsetzen?

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 Die Autorin: Ingrid Huttary, Aufbruchs- und Dranbleibcoach ingrid-rund

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