Advent, Advent, 16. Türchen

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Und wieder eine Frage

Du wirst es längst bemerkt haben. Ich finde Fragen einfach großartig. Deswegen ist dieser Adventskalender ja auch gestartet mit einer meiner Lieblingsfragen. Wer sich selbst regelmäßig Fragen stellt, die gut tun, Fragen, die einen weiterbringen, der bekommt logischerweise immer öfter auch Antworten, die ihm gut tun und ihn weiterbringen.

Eine weitere Frage, die ich für sehr sinnvoll erachte, ist die Frage:

Worauf bist du stolz?

Für die eigene Selbstwertschätzung ganz wichtig

Anders als die Frage „Wofür bist du dankbar?“ löst diese Frage allerdings in meinen Seminaren immer wieder auch Widerstand aus. Mit Stolz tun sich viele Menschen schwer. Weil Stolz in vielen Köpfen negativ besetzt ist. Ich denke, dass es für die Selbstwertschätzung ganz wichtig ist, sich zu erlauben, stolz auf sich selbst zu sein. Dabei geht es mir nicht nur um den Leistungsaspekt. Sondern um die großen und die kleinen Ereignisse, die wir immer wieder meistern. Oder auch auf unseren Umgang mit dem, was nicht ganz so glatt geht.

Wertschätzen, was gut gelungen ist

Oft merken wir uns eher, was schief gegangen ist. Deswegen ist es so wichtig, das Augenmerk bewusst auch auf die Dinge zu richten, die gelungen sind. Viele Frauen, die ich kenne, richten gern die Wohnung schön ein und sind stolz, wenn sie ein schönes Arrangement zusammengestellt haben, wenn sie eine schöne neue Vase gefunden haben. Oder auch, wenn sie einen schönen Blumenstrauß an passender Stelle anschauen können.

Stolz unterstützt uns, auch wenn’s mal nervig ist

Wenn ich in meinen Seminaren meine Teilnehmer frage, worauf sie stolz sind, dann kommen in der Regel zuallererst die eigenen Kinder. Und je öfter ich mir bewusst mache, dass ich stolz auf sie bin, umso eher verzeihe ich ihnen, wenn sie manchmal auch anstrengend und nervig sind.

Die großen und die kleinen Erfolge

Ich bin stolz, wenn ich ruhig reagiert habe, obwohl mich was genervt hat. Wenn ich eine Aufgabe, die ich mir vorgenommen hatte, abgeschlossen habe. Und erst recht, wenn ich eine Aufgabe angegangen bin, die ich vielleicht schon ein Weilchen vor mir her geschoben habe.

Also: Worauf bist du stolz? Mach dir all die vielen großen und kleinen Dinge immer wieder bewusst.

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 Die Autorin: Ingrid Huttary, Aufbruchs- und Dranbleibcoach ingrid-rund

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2 Antworten

  1. Susi Bayer sagt:

    Vielen Dank Ingrid für die Anregung zu diesem Gedanken!
    Ich stelle fest, dass ich wesentlich mehr stolz bin auf die Dinge, die ich geschaffen habe, als die, die ich mit Geld erworben habe, auch wenn diese nicht selbstverständlich sind. Und zusätzlich bin ich stolz auf meine Heimat und das, was sie für mich ausmacht z.B. den tollen leuchtenden Schwibbogen in meinem Fenster im sonst recht finsteren Baden-Württemberg 😉

    • Liebe Susi, ja da bin ich voll bei dir. Ich bin auch viel stolzer auf alles, was ich geschafft und geschaffen habe. Wie schön, dass du mit deiner Heimat so verbunden bist.
      Liebe Grüße Ingrid

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