Advent, Advent, 5. Türchen

advent05

Wenn du die Wahl hast, wähle

Gestern ging es um das Gefühl, das sich verändert, wenn du statt „ich muss“ „ich will“ wahrnimmst. Wenn du wahrnimmst, dass das, was du scheinbar musst, letztlich auf deiner eigenen Entscheidung beruht.

Was aber tust du, wenn dir zwei Sachen wichtig sind, die sich ausschließen? Wenn es dir wichtig ist, deine Arbeit fertig zu stellen, es dir aber auch wichtig ist, pünktlich im Hort oder bei deinen Kindern zu sein?

Nimm die Wahlmöglichkeit als Bereicherung wahr

Dann hilft nur eines: triff eine Entscheidung. Der Gehirnforscher Ernst Pöppel hat mal ausgerechnet, dass wir täglich rund 20.000 Entscheidungen treffen. Manchen Menschen fällt es leichter, manchen schwerer.

Und auch hier gilt wieder: nimm wahr, dass du dich entscheiden darfst, statt darunter zu leiden, dass du dich entscheiden musst. Denn die Aussicht, aus freien Stücken eine Option wählen zu dürfen, aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn. Das heißt, wenn es dir gelingt, die Wahlmöglichkeit als Bereicherung anzusehen, belohnt dich dein Gehirn mit der Ausschüttung von Endorphinen.

Steh zu dir selbst

Und wenn du gewählt hast, dann steh zu deiner Entscheidung. Geh einfach davon aus, dass es die beste Wahl war. Geh einfach davon aus, dass die Entscheidung, die du getroffen hast, zu diesem Zeitpunkt die bestmögliche war. Ich habe in meinem Artikel „Über Entscheidungen, Mut und die Angst vor dem eigenen Leuchten“ schon einmal auf Gunter Schmidts Aussage verwiesen, dass wir nie im Vorhinein wissen können, was die Zukunft bringt. Ob die Entscheidung wirklich richtig war. Aber wir können beschließen, dass wir jetzt zu unserer Entscheidung stehen und liebevoll mit uns selbst umgehen, was auch immer daraus folgt.

Und lass die andere Option los. Schieb sie vor deinem geistigen Auge richtig beiseite. Wenn du später darauf zurückkommst, dann schieb sie regelrecht mental in die Zukunft. Sag ihr innerlich: du bist später dran. Und wenn das schlechte Gewissen sich meldet, richte dich auf, lächle, atme aus und sag ihm: Ich gebe mein Bestes und ich habe gewählt. Geh auch körperlich in eine Position der Klarheit und Souveränität. Das hilft. Und wie immer: Glaub mir kein Wort, probier’s aus 😉

Also: Wenn du die Wahl hast, wähle. Und versprich dir, komme was da wolle, liebevoll zu dir selbst und deiner Entscheidung zu stehen.

Falls du täglich den neuesten Beitrag bequem in deinem Emailpostfach finden möchtest, kannst du dich hier noch dafür anmelden.

 Die Autorin: Ingrid Huttary, Aufbruchs- und Dranbleibcoach ingrid-rund

  • Die Weihnachtsfeiertage nahen und du kannst dich gar nicht darauf freuen?

Hol dir Unterstützung.
Wir lösen das Problem – versprochen!

mehr Information zum Weihnachtsspecial

Melde dich hier an, um entspannt über die Feiertage zu kommen.

Live in Berlin oder via Skype.

follow: facebooklinkedinxing

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, gefällt dir vielleicht auch ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.