Attraktive Ziele

attraktive Ziele

Herausfordernd und gut erreichbar zugleich – so kreierst du dein attraktives Ziel

Bei der Arbeit mit Zielen gibt es ein paar wichtige Grundsätze. Einer davon lautet: Formuliere dein Ziel so, dass es dich motiviert.

Damit dich dein Ziel motiviert, sollte es attraktiv, herausfordernd und realistisch zugleich sein. Das heißt: Das Ziel darf nicht zu klein sein, sonst motiviert es nicht genug und das Erfolgserlebnis beim Erreichen bleibt aus, weil es ja gar keine echte Herausforderung war. Das Ziel darf aber auch nicht zu groß sein, denn dann bleibt es womöglich auf der Strecke und das Erfolgserlebnis bleibt ganz aus, weil du nicht angekommen bist.

messbare Kriterien

Das Ziel ist also idealerweise gleichzeitig herausfordernd und gut erreichbar. Und außerdem konkret. Denn du möchtest ja wissen, wann du es erreicht hast. Dafür brauchst du messbare Kriterien, an denen du erkennst, wann genau du dein Ziel erreicht hast.

Nehmen wir ein typisches Beispiel: Du setzt dir zum Ziel, dass du täglich 30 Minuten Sport treibst. Das ist für viele schon ein ambitioniertes Ziel, denn 30 Minuten sind in einem schon gut gefüllten Tag ein beachtlicher Zeitraum.

Das Risiko, dass du nicht jeden Tag 30 Minuten Zeit aufbringst – aus was für Gründen auch immer – ist insofern durchaus gegeben.

Zielkorridor anstelle eines starren Zeitraums

Um jetzt einerseits das Ziel nicht zu weit herabzusetzen, es andererseits aber auch erreichbar zu halten, hilft eine kleine, aber wirksame Veränderung: statt des starren Zeitraums von 30 Minuten wählst du einen etwas größeren Zeitrahmen, einen Zeitbereich. Das heißt, du setzt dir das Ziel, dass du täglich zwischen 20 und 40 Minuten trainierst oder zwischen 15 und 60 Minuten. So kannst du dein Ziel flexibel erreichen, indem du mal ein bisschen mehr und mal ein bisschen weniger machst.

Erfolgserlebnisse sammeln

Denn: einer der wichtigsten Grundsätze beim Thema Selbstmotivation ist der, dass du immer wieder Erfolgserlebnisse sammelst. Dass du schaffst, was du dir vorgenommen hast. Wenn du dir einen Zielkorridor schaffst, statt eines starren Zieles, erleichterst du es dir, immer wieder Erfolgserlebnisse zu sammeln. Du verringerst das Risiko, dass es womöglich öfter nicht klappt und stärkst so dein Selbstvertrauen, dein Vertrauen in die Machbarkeit deines Vorhabens und dein Vertrauen in deine eigene Verlässlichkeit.

Also: Was hast du dir vorgenommen, in der nächsten Zeit? Für welches deiner Ziele eignet sich ein Zielkorridor besser als ein starres Ziel?

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3 Antworten

  1. 6. Oktober 2016

    […] Stelle habe ich bereits darauf hingewiesen, dass Ziele machbar und messbar sein sollten (siehe „Attraktive Ziele“). Die ALPEN-Methode gibt dir eine gute Orientierung für Machbarkeit im […]

  2. 3. Januar 2017

    […] heutiger Blogartikel das Thema Ziele auf. Im Februar letzten Jahres habe ich hier bereits einen Artikel veröffentlicht, der sich damit beschäftigt, wie du Ziele so formulierst, dass sie attraktiv, […]

  3. 11. Januar 2018

    […] Wer schon ein bisschen Erfahrung hat mit NLP oder anderen Methoden ersetzt die guten Vorsätze vielleicht durch Ziele. Beliebt und bekannt ist zum Beispiel die klassische smart Formel: Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Einen Beitrag von mir zum Thema attraktive Ziele findest du hier. […]

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