Random act of kindness

Kompliment - Random act of kindness

Random act of kindness

NLP-Ausbildungen sind im weiteren Sinne unter anderem auch Schulungen für den „Random act of kindness“, zu deutsch „willkürliche Freundlichkeit“. Am Wochenende haben wir in meinem aktuellen NLP-Master als Vorübung zum Modellieren gemeinsam gesammelt, was alle im Raum für Stärken mitbringen. Da wir uns schon eine Weile kennen, kam dabei eine lange Liste zusammen.

Stärken benennen tut gut

Wir haben schnell bemerkt, wie allein schon dadurch, dass wir gemeinsam auf die vorhandenen Stärken im Raum fokussiert haben, die Stimmung im Raum, die ohnehin schon gut war, sich noch einmal deutlich anhob. Beides tut so gut: anderen zu sagen, welche Fähigkeiten und Qualitäten ich an ihnen wahrnehme und schätze. Und natürlich auch, von anderen gesagt zu bekommen, was sie an mir beobachten und schätzen.

Den Fokus auf das Positive ausrichten

Wieder einmal ist mir im Rahmen dieser kleinen Vorübung aufgefallen, wie wohltuend es ist, dass wir in den NLP-Ausbildungen einen Rahmen schaffen, in dem der Fokus immer wieder auf das gerichtet ist, was schon da ist, was positiv ist, was wir aneinander schätzen. Und dass diese Art zu fokussieren alles andere als selbstverständlich ist und im Alltag eher die Ausnahme.

Positives Feedback gleich zu Anfang

In meinem Seminar „Werden Sie Ihr eigener Glückspilot“ habe ich meine Teilnehmer*innen damit geschockt, dass die erste Übung des Seminars, kurz nach dem Start, darin bestand, sich gegenseitig positives Feedback zu geben.

  • Was gefällt dir an ihr/ihm?
  • Was denkst du, kannst du von ihr/ihm lernen/abgucken?
  • Was wünschst du ihr/ihm?

Anfangs waren viele der Teilnehmenden sehr skeptisch und fürchteten, dass die Übung sehr oberflächlich verlaufen würde. Schließlich kannten sie sich gegenseitig überhaupt nicht. Nicht ein einziges Mal in den Jahren, in denen ich das Seminar durchgeführt habe, haben sich diese Befürchtungen bewahrheitet. Im Gegenteil: es zeigte sich immer wieder, dass wir sehr schnell ganz viele Merkmale und Eigenschaften und Eigenheiten bei anderen wahrnehmen und benennen können.

Gut investierte Zeit

Ein Effekt ist jedoch immer eingetreten: Die Stimmung im Raum stieg. Weil es einfach richtig gut tut, die Wahrnehmung auf Positives zu lenken. Und sowohl das Aussprechen von Komplimenten als auch das Empfangen sind Balsam für die Seele. Da jeder einzeln auf den „heißen Stuhl für positives Feedback“ kam, nahm die Übung viel Zeit in Anspruch. Aber es war sehr gut investierte Zeit, denn danach sind wir alle gemeinsam zum Mittagessen geschwebt.

Random act of kindness

Bei Vera Birkenbihl bin ich zum ersten Mal dem Begriff des „Random act of kindness“ begegnet, der Idee der willkürlichen Freundlichkeit, einfach so, aus purer Lust am Geben. Entscheide dich dafür, heute einfach an irgendeiner Stelle jemandem ein Kompliment zu machen, einfach so, gern einem Fremden. Es kann dir dabei natürlich passieren, dass der Beschenkte irritiert ist, aber ganz häufig erntest du Freude und Dankbarkeit. Mach einfach jemandem ein Kompliment für seinen schönen Schal oder für sein sympathisches Lachen oder für irgendetwas, das dir positiv auffällt.

Es geht auch anonym

Den Random act of kindness kannst du natürlich auch erweitern, indem du nicht nur nette Dinge sagst, sondern auch tust: jemandem helfen, der ratlos aussieht, einfach so Blumen verschenken oder jemandem einen noch gültigen Parkschein schenken. Du kannst auch anonym bleiben, indem du einfach zum Beispiel einem Nachbarn, den du gar nicht kennst, eine Tafel Schokolade in den Briefkasten steckst.

Wag den Schritt aus der Komfortzone

Wichtig ist beim Random act of kindness nur, dass du Freude daran hast. Vielleicht nicht gleich beim allerersten Mal. Wenn es für dich nicht selbstverständlich ist, einfach auf Fremde zuzugehen, dann kostet es dich vielleicht zunächst etwas Überwindung. Aber die lohnt sich!

 Die Autorin: Ingrid Huttary, Coach für Selbstwirksamkeit und Lebensfreudeingrid-rund
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6 Antworten

  1. Brigitte Mohnkorn sagt:

    Liebe Ingrid, ich lese deine Philosophien auch richtig gerne, denn der Alltag ist zur Zeit noch sehr dunkel…du machst ihn gedanklich heller. Ich würde gerne, dass du meine Partnerin in deinen Verteiler mit einbeziehst, auch sie kann eine bisschen „Mehr“ vom Positiven gut gebrauchen.
    herzlichst Brigitte

  2. Olli sagt:

    Na, dann sage ich doch mal Danke und lasse ein Kompliment für das tolle Blog da! Macht Spaß und ich freue mich jeden Donnerstag auf die E-Mail.

  3. Nicola Fuhler sagt:

    Liebe Ingrid!
    Herzlichen Dank für deine guten, wertvollen, wunderbaren Impulse.
    Ich sauge sie auf und sie bereichern mein Leben!
    DANKE!

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