Zufriedenheit im Alltag steigern

Zufriedenheit - Gänseblümchen auf Holzplanke

Zufriedenheit steigern über den Fokus der Aufmerksamkeit

Den eigenen Fokus bewusst zu lenken, ist eines der offenen Geheimnisse, um die eigene Zufriedenheit im Alltag zu steigern. Die eigene Wahrnehmung immer wieder auf das zu lenken, was unser Wohl fördert, ist eine sehr wirkungsvolle Methode, um das eigene Lebensgefühl positiv zu beeinflussen. Das, wohin wir schauen, bestimmt, wie wir uns fühlen. Dummerweise sind die wenigsten von uns vollautomatisch darauf ausgerichtet, sich im Laufe des Tages vor allem die schönen und erfolgreichen Momente zu merken. Stefan Klein beschreibt in seinem Buch „Die Glücksformel“, dass es die intensiven Gefühle sind, die hängenbleiben und die wir dann oft nochmals erleben, indem wir sie anderen erzählen. Dies sind oft eher die kleinen und großen Ärgernisse, die sich wie Hügel aus einer ansonsten flachen Gefühlslandschaft erheben.

Der eine Stinkstiefel

Inzwischen ist es schon eine Weile her, dass ich Seminare für Flugbegleiter zum Thema „Sei dein eigener Glückspilot“ gehalten habe. Vielen meiner Teilnehmer ging es damals so, dass sie im Laufe des Tages mit zig Passagieren zu tun hatten. 95-98 % ihrer Begegnungen verliefen freundlich bis unauffällig. Abends erzählt haben sie jedoch zu Hause von dem einen „Stinkstiefel“ und haben damit ganz nebenbei auch noch das emotionale Tief des Tages ein zweites Mal durchlebt. Das war natürlich für die eigene Zufriedenheit Gift. Doch wie entkommst du diesem Automatismus, dass die negativen Erlebnisse zugleich die erinnerten „Highlights“ des Tages sind?

Den inneren Suchscheinwerfer ausrichten

scheinwerfer

Ein möglicher Weg gegen die Sogwirkung der negativen Erlebnisse besteht darin, den inneren Suchscheinwerfer mehr und mehr auf die erfreulichen Dinge zu richten. Solange du dein Gehirn auf Autopilot laufen lässt, haben die negativen Gefühle die Nase vorn, damit du dich im Zweifelsfalle lieber in Sicherheit bringst und nicht genüsslich weiter an Blumen schnupperst. Weil die Abwehr möglicher Gefahren in den für Gefühle zuständigen Regionen unserer Gehirne vor Glückserleben rangiert, müssen die meisten Menschen immer wieder bewusst den inneren Scheinwerfer neu ausrichten.

Die Frau des kleinen Glücks

Eine Freundin von mir spricht von sich selbst als von der „Frau des kleinen Glücks“. Unser Leben setzt sich zusammen aus vielen kleinen Momenten. Je mehr davon du gestaltest, indem du trainierst, deine Aufmerksamkeit auf die erfreulichen großen und kleinen Ereignisse zu richten und diese zu würdigen, umso häufiger wirst du Freude und Zufriedenheit empfinden. Je mehr du dein Gehirn darauf trainierst, Freude, Dankbarkeit und Liebe oft und intensiv zu erleben, umso weniger Macht haben negative Ereignisse. Der erfreuliche Nebeneffekt ist dabei mit der Zeit, dass es anderen mehr und mehr Freude bereitet, Zeit mit dir zu verbringen, je häufiger du in freudiger Stimmung bist.

Vom Umgang mit Ecken und Kanten

Bewusst den eigenen Fokus zu lenken, ist auch eines der Geheimnisse von dauerhaft glücklichen Partnerschaften. Ich habe einen wunderbaren Mann, doch auch dieser Mann hat Ecken und Kanten und verhält sich nicht immer nur so, wie ich es gern hätte. Würde ich die Verhaltensweisen in den Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit rücken, die ich nicht so schätze, könnte ich sehr schnell eine Abwärtsspirale in Gang setzen.

Aktiv für Glücksmomente sorgen

Solange ich jedoch immer und immer wieder den Fokus auf das lenke, was ich an ihm schätze und, dankbar dafür bin, dass wir uns gefunden haben und mich an ihm freue, sorge ich aktiv für viele kleine und größere gemeinsame Glücksmomente. Und wie es in den Wald hineinruft, so schallt es zurück, sodass wir gemeinsam eine tragfähige liebevolle Beziehung gestalten – Tag für Tag.

Ich wünsche dir viel Spaß, mehr und mehr Zufriedenheit und viele große und kleine Glücksmomente!

Die Autorin: Ingrid Huttary, Expertin für souveräne Führung und gesunde Lebensbalance

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