Das Morgenritual

Morgenritual - Frau mit ausgebreiteten Armen Sonnenaufgang

Das Morgenritual

Wie startest du in den Tag? Welches Morgenritual hast du für dich etabliert?

Nach meiner Erfahrung machen viele Menschen sich keine nennenswerten Gedanken darüber, wie sie ihren Tag beginnen und abschließen. Sie haben irgendwann ihre Routine entwickelt, z.B. duschen, anziehen, Kaffee trinken, loshetzen.

Erfolgreiche Menschen haben ein Morgenritual

Alle Befragungen von erfolgreichen Menschen haben jedoch ergeben, dass diese sehr bewusst ihre Rituale gestalten, um wach und klar in den Tag zu starten. Und ich meine mit erfolgreich nicht notwendig superreich. Sondern erfolgreich in dem Sinne, dass du zufrieden bist mit deinem Leben, dass du dein Leben nach deinen Vorstellungen gestaltest.

Ich habe in meiner Inspirationsmail ja die Transformationswoche erwähnt, in der es jeden Morgen eine besondere Meditation gibt und abends nochmal unterschiedliche Rituale und Inspirationen. Und vor zwei Wochen habe ich hier beschreiben, wie du dir ein neues Selbstbild schaffen kannst – mit einem Morgenritual.

Öfter mal was Neues ausprobieren

Ich selbst habe keine immer gleiche, feste Morgenroutine, weil ich gern immer wieder neue Dinge ausprobiere. So habe ich die letzten vier Wochen die Variante mit dem neuen Selbstbild ausprobiert und mir (fast) jeden Morgen zweimal mein von mir selbst gesprochenes Selbstbild angehört. Und diese Woche habe ich die Meditationen von Equiano ausprobiert.

Sich für den Alltag energetisieren

Normalerweise starte ich morgens mit dem Feueratem aus dem Yoga, der Kapalabhati-Atmung, weil ich für mich festgestellt habe, dass mich diese Atemtechnik wirkungsvoll dabei unterstützt, energetisierter durch den Alltag zu gehen. Mit diesen 7 Minuten bewusster Atmen, habe ich ein deutlich abgemildertes Mittagstief. Und an den Tagen, an denen ich nicht zum Sport gehe und nicht im Training bin, hänge ich noch 6 Sonnengrüße an.

Da ich keine feste Routine in meinem Alltag habe, weil ich mal zu Hause arbeite und mal unterwegs bin und irgendwo in Deutschland in einem Hotel übernachte und mal von zu Hause aus zum Training fahre, passt es für mich gut, unterschiedliche Routinen zu haben. Und ich liebe Abwechslung.

Das automatische Programm

Was ich allerdings feststelle ist, dass es mir nicht gut tut, wenn ich mir morgens gar keine Zeit nehme, um mich auszurichten. Sondern einfach nur irgendwie in den Tag stolpere. In meinen Seminaren spreche ich immer wieder mit meinen Teilnehmern darüber: Unser Gehirn ist von Hause aus nicht auf Glücklichsein vorprogrammiert. Deswegen ist es enorm wichtig, unsere Gedanken, unseren Fokus zu steuern. Täglich! Und das gelingt am besten mit morgendlichen Ritualen.

Es muss zu dir passen

Welches Morgenritual am besten zu dir passt, das kannst nur du testen. Indem du vielleicht verschiedene durchprobierst. Sie sollten natürlich auch zu deinem Alltag und deinem Umfeld passen. Wenn morgens bereits die Kinder um dich herumwuseln, passt eine Stillemeditation vermutlich eher nicht. Aber vielleicht eine Wackelmeditation. Die können die Kinder vielleicht sogar mitmachen.

Wenn es zu Hause im Gewusel nicht reinpasst, dann kannst du vielleicht auf dem Weg zur Arbeit innehalten und mit gezielten Strategien deine Gedanken lenken. Zum Beispiel mit den Fragen für den Tag:

Fragen für den Tag

  • Wofür bist du dankbar?
  • Worauf bist du stolz?
  • wen oder was liebst du?
  • Und wer darf dich lieben?

Was kannst du heute tun, damit dies ein in deinem Sinne erfolgreicher Tag wird?

Ob vor dem Aufstehen oder auf der Fahrt zur Arbeit. Es macht auf jeden Fall einen Unterschied in deinem Leben, wenn du so startest, statt deine Gedanken einfach um Probleme oder Ärgernisse kreisen zu lassen. Und das tun sie eben meist, wenn du nicht absichtsvoll steuerst.

Auch abends empfehle ich, noch einmal inne zu halten und die Gedanken nochmal zu lenken. Vielleicht mit einem Dankbarkeitstagebuch, mit einer abendlichen Meditation oder mit den Fragen für den Abend:

Fragen für den Abend

  • Was ist mir heute gut gelungen?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Worüber habe ich mich gefreut? Woran habe ich mich erfreut?
  • Was habe ich heute entdeckt oder wiederentdeckt?
  • Was habe ich heute getan, um Lebensqualität zu erhöhen, meine oder die anderer?

Schreibst du mir, welches Morgenritual du nutzt? Würde mich sehr freuen.

 Die Autorin: Ingrid Huttary, Coach für Selbstwirksamkeit und Lebensfreudeingrid-rund

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3 Antworten

  1. Liebe Ingrid!
    ich danke Die sosehr, dass Du es geschafft hast, Deine Gedanken in Worte zu fassen, die mir so gut tun. Ich selbst habe gerade Gestern ein Brieflein meiner Mutter gelesen, wo sie ihren Enkelkindern beschreibt, wie präzise sie ihren Morgen anging….ich selbst habe von ihr vor vielen, vielen Jahren das Büchlein: “Herzenstüren öffnen” von Eileen Caddy bekommen. Darin findet man für jeden Tag einen Text von Gott an uns! und Gott sagt uns immer wieder, wiesehr er uns liebt und uns alles erdenklich und unvorstellbar Gute wünscht….nur den Ruhm und die Ehre, die möchte er doch für sich beanspruchen. Das ist genial, bringt es doch unser Leben in die richtige Perspektive…die der Dankbarkeit, der Freude und der Eigenverantwortung, nichts anderes! das also lese ich gleich nachdem ich 100 Bürstenstriche über meinen Kopf von hinten nach vorne gemacht , mein Gesicht und Mund mit frischen Wasser gespült habe und mich an mein kleines Tischen in meinem Zimmer für wenige Minuten zur Ruhe gesetzt habe. Mein Hund liegt in der Ecke, noch fest eingerollt und womöglich duftet es schon nach Cafe´, weil mein Mann schon an der senilen Bettflucht leidet! so beginne ich mit Freude und Spannung den Tag, oft gibts dann noch Yoga oder die 5 Tibeter, momentan bin ich da nicht ganz so konsequent…2x gehe ich zum Yoga in der Früh, das ist allerdings essentiell!
    ich schicke Dir viele liebe Grüße aus Wien und wünsche Dir gutes Gelingen für Deine nächsten Projekte!
    Deine Claudia Stahl

    • Liebe Claudia,
      wie schön, dass deine Mutter ihren Enkelkindern schon mitgab, wie wichtig ein guter Start in den Tag ist. Deine Rituale klingen auch spannend. 100 Bürstenstriche von hinten nach vorn. Das klingt nach Stimulation.
      Liebe Grüße von Berlin nach Wien
      Ingrid

  1. 11. April 2019

    […] Das Morgenritual […]

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