Hast du eine Vision?

Vision

Was ist dir wichtig?

Zwischen den Jahren hatte ich einen kurzen Emailwechsel mit einer ehemaligen Teilnehmerin, die mir schrieb, dass sie diese freie Zeit nutzt, um sich mit ihrer Vision zu beschäftigen. Ich kenne einige Menschen, die den Jahreswechsel nutzen, um das neue Jahr zu planen und sich ihre Vision nochmal klar zu machen oder auch eine neue zu entwickeln.

Ich finde, gerade in unsicheren Zeiten ist es besonders wichtig, sich mit dem zu verbinden, was einem wichtig ist. Dazu gehören für mich, die mir wichtigen Menschen. Und genauso gehört für mich dazu, dass ich mir immer wieder bewusst mache, was schon da ist und wofür ich alles dankbar sein kann. Und auf dieser Basis finde ich es dann sehr sinnstiftend und energetisierend, mir zu überlegen, wo ich hin möchte. Was ist meine Vision von meinem idealen Leben? Wie soll mein Leben sein?

Deswegen heute meine Frage an dich: Hast du eine Vision? Wie sieht die aus? Weißt du, wo du hin möchtest? Hast du dafür einen Plan?

11 Fragen auf dem Weg zum Glück

Falls nicht, könnten die Fragen der Glücksforscherin Sonja Lyubomirsky dir dabei helfen, deine Vision zu entwickeln. Die Professorin Sonja Lyubomirsky hat in einem psychologischen Experiment ihre Probanden gebeten mehrere Wochen lang die folgenden 11 Fragen täglich zu beantworten:

  1. Wie sieht mein Leben in zwei, drei Jahren aus, wenn sich bis dahin alles perfekt entwickelt, wenn ich Glück habe und wenn alles klappt, was ich anfasse?
  2. Was würde ich dann in zwei, drei Jahren tun? Womit werde ich mich beschäftigen?
  3. Was würde ich nicht mehr tun?
  4. Woran genau werde ich merken, dass ich mit Menschen zusammen bin, die ideal für mich sind?
  5. Woran werde ich merken, dass mein Leben wirklich Sinn macht und mich erfüllt?
  6. Woran werde ich merken, dass ich die idealen Bedingungen um mich habe?
  7. Wie viel Geld werde ich monatlich zur Verfügung haben?
  8. Wie viel Besitz und Vermögen werde ich haben – und mit wem werde ich es teilen?
  9. An welchen Kleinigkeiten werde ich merken, dass ich ein ideales Leben in einer idealen Umgebung führe?
  10. Wie werde ich mich an einem idealen Tag fühlen – was genau tu ich an einem idealen Tag?
  11. Was wäre außerdem noch anders, wenn sich in den nächsten zwei, drei Jahren alles perfekt entwickelt?

Der positive Effekt

Bereits während des Experiments berichteten viele der Probanden, dass sie sich glücklicher und optimistischer fühlten, als zuvor. Bei der Langzeitbeobachtung stellte sich dann sogar heraus, dass sich bei vielen der Probanden in den nächsten zwei bis drei Jahren ihre Wünsche tatsächlich teilweise oder sogar komplett verwirklicht hatten!

Ich selbst habe vor gut 10 Jahren dieses Experiment gemacht, einmal in 2009 und einmal in 2010 und wenn ich mir meine Antworten von damals durchlese, dann hat sich im Wesentlichen alles erfüllt, auch wenn sich die Zielgruppen und die Auftraggeber inzwischen gewandelt haben und es etwas länger gedauert hat als zwei bis drei Jahre. Deswegen werde ich das Experiment dieses Jahr auf jeden Fall wiederholen.

Zusätzlich hilfreich: ein Visionboard

Super hilfreich, um deine Vision auf intuitivem Weg zu entwickeln und deine Ziele zugleich deinem Unbewussten ständig vor Augen zu halten, ist auch ein Visionboard. Ein Visionboard ist ein Bild oder eine Collage mit vielen Bildern, die in dir positive Emotionen wecken und die zu deinen Zielen passen. Egal, ob du auch Text auf dein Visionboard schreibst oder nur Bilder nutzt. Es sollten die Dinge drauf sein, die für dich für dein angestrebtes Lebensgefühl oder für deine Ziele stehen. Wichtig ist, dass es sich gut anfühlt, wenn du auf dein Visionboard schaust. Wenn da was drauf ist, was dir eher Angst macht, dann brich es so weit runter, dass du es voller Freude und Zuversicht anschauen kannst.

Mit positiven Assoziationen zum Ziel

Auch noch wichtig: Beim Visionboard geht es nicht darum, künstlerisch perfekt zu sein. Es geht nur darum, dass du dir positive Bilder mit positiven Assoziationen schaffst. Und durch die kreative Umsetzung deiner Vorstellungen verarbeitest du dein Ziel nicht nur im Großhirn, sondern du aktivierst auch noch zusätzlich das so genannte Extensionsgedächtnis (nach Julius Kuhl), das im Hintergrund, unbewusst und ganzheitlich auf der Basis unseres Erfahrungsschatzes arbeitet.

Welchen Weg du auch wählst: ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Spaß damit, dir deine Zukunft auszumalen und sie aktiv zu gestalten. Wenn du dabei gern professionelle Begleitung hättest, melde dich bei mir.

Die Autorin: Ingrid Huttary, Mindset-Expertin für souveräne Führung und gesunde Lebensbalance

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Online via Zoom oder live in Berlin.

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Eine Antwort

  1. 21. Januar 2021

    […] zwei Wochen habe ich hier auf meinem Blog über Wege geschrieben, wie du deiner Vision näher kommen kannst. Letzte Woche habe ich mich hier, inspiriert durch eine Kollegin, gegen allzu übertriebenen […]

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