Konzentration setzt Energien frei

Wie steht es um deine Konzentration?

Schaffst du das, was du dir vornimmst? Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Kollegin, die sich wünscht, ihre Energie mehr zu bündeln. Sie sammelt seit vielen Jahren alle möglichen Informationen, interessiert sich für vieles und tut sich sehr schwer damit, sich auf ein Thema zu konzentrieren. Ich habe an anderer Stelle schon über die so genannten Scanner oder auch Vielbegabten geschrieben. Dieser Begriff wird für all jene verwendet, die sich für vieles interessieren und eben nicht die eine herausragende Begabung haben. Es fällt ihnen schwer, ihre Konzentration auf eine Sache, auf ein Projekt, auf eine Begabung zu fokussieren. Typisch dafür ist die Aussage meiner Kollegin gestern: Was verpasse ich dann alles.

Zeitliche Begrenzung als Lösung

In meinem anderen Artikel habe ich schon beschrieben, dass es hilfreich sein kann, sich zeitlich begrenzt mal auf eine Sache festzulegen. Denn meine Kollegin hatte gleichzeitig die Sehnsucht, in einer neuen Sache exzellent zu werden. Exzellenz setzt aber Konzentration auf eine Sache voraus. Ich kann nicht exzellent in etwas werden, wenn ich mich auf zu vielen Baustellen gleichzeitig tummle.

Die vorübergehende Konzentration auf ein größeres Projekt setzt enorme Energie frei, in dem ich meine Kräfte bündle. Statt wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte zu fliegen, konzentriere ich mich eine Weile auf dieses eine Ziel. Und dann erst wieder auf das nächste. Meines Erachtens lässt sich dieses Prinzip der Konzentration im Großen wie im Kleinen anwenden.

Konzentration im Großen

Im Großen will heißen, für ein oder zwei oder auch fünf Jahre ein bis zwei größere Ziele oder Projekte mit voller Konzentration und fokussiert zu verfolgen und alle anderen größeren Wünsche, Pläne und Ideen erst einmal auf Halde zu legen. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. So erhöhst du deine Chancen, in dieser einen Sache exzellent zu werden und dann auch Erfolge einzuheimsen.

Konzentration im Kleinen

Im Kleinen bezieht sich eher auf die Organisation im Alltag. Auch im täglichen Tun ist es sinnvoll und hilfreich, seine Konzentration zu bündeln. Ich habe an anderer Stelle schon mal die Pomodoro-Technik aus dem Zeitmanagement erwähnt. Ich setze mir ein Etappenziel, das ich in ca. 25 Minuten erreichen kann. Mit einem Wecker verknappe ich meine Zeit künstlich auf diese 25 Minuten. auf die Art und Weise erhöhe ich meine Konzentration und drifte weniger schnell ab.

Bündeln statt zerfleddern

Ebenfalls zuträglich für die Konzentration und damit auch für die eigene Produktivität und Kreativität ist es, Aufgaben zu bündeln. Ich selbst bekomme aktuell viele Anfragen für meine Bildungsurlaube herein. Und habe mich dabei beobachtet, wie ich diese ganz zeitnah beantwortet habe. Was ja auch erst einmal wertschätzend ist und nicht per se schlecht. Es führte aber dazu, dass ich zunehmend das Gefühl hatte, ich komme nicht mehr dazu, auch mal etwas Kreatives zu tun, wie z.B. diesen Blogartikel zu schreiben oder an meinen Seminarkonzepten zu arbeiten.

Problem erkannt – Problem gebannt. Ich bündele jetzt meine verwalterischen Tätigkeiten wieder mehr und schaffe mir Freiräume, um am Stück konzentriert kreativ zu arbeiten. Das passt dann wieder zu dem, was ich auch im Zeitmanagement lehre: strategisch handeln statt nur operativ zu wuseln. Siehe dazu auch meinen Beitrag zum Eisenhower-Prinzip.

Alles auf stumm

Ich empfehle zur Steigerung der eigenen Konzentration und Produktivität deswegen auch in allen meinen Seminaren, in denen es um Stress oder Zeit- und Selbstmanagement geht, alle Benachrichtigungen auszuschalten. Den Ton bei der Email sowieso, aber auch das kleine Benachrichtigungsfensterchen. Und bei der wachsenden Anzahl von Messengerdiensten empfehle ich auch hier, zumindest immer mal wieder diese auszuschalten oder auf stumm zu stellen. Auf die Art und Weise wirst du nicht ständig rausgerissen. Denn bereits der kurze Blick nach unten links auf das Fensterchen oder der Ton der Whatsapp reicht, um dich abzulenken. Und ist die Neugierde erst einmal geweckt, kostet es Energie, ihr nicht nachzugeben. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Aber wenn ich mitbekommen habe, dass da etwas Neues ist, ist es ungleich schwerer, konzentriert bei dem zu bleiben, was ich gerade mache.

Also: Wie steht es um deine Konzentration im Großen wie im Kleinen?

Die Autorin: Ingrid Huttary, Mindset-Expertin für souveräne Führung und gesunde Lebensbalance

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