Beziehst du Schmerzensgeld?

Schmerzensgeld

Der Lohn der Arbeit als Schmerzensgeld

Viele Angestellte bezeichnen den oft hart erarbeiteten Lohn ihrer Arbeit als Schmerzensgeld. Und so leben manche Menschen ihr Leben als käme bald danach ein zweites, besseres. Darauf würde ich nicht setzen! Viel schöner ist es doch, wenn wir das Leben, in dem wir derzeit stehen, so gestalten, dass wir uns in unserem Alltag wohlfühlen.

Missbilligende Blicke

Und manchmal ist das weniger schwierig als wir zunächst vielleicht denken. Vor einiger Zeit hatte ich eine Frau bei mir im Coaching, die drei Stunden gebucht hat und bis heute die letzte halbe Stunde noch bei mir gut hat, weil bereits wenige Impulse dazu beigetragen haben, ihren Arbeitsalltag wesentlich zu erleichtern. Eines ihrer Themen war zum Beispiel der missbilligende Blick des Chefs, wenn sie als Führungskraft – wohlgemerkt nach erfolgreich getaner Arbeit – das Büro bereits nach den 8 Stunden bezahlter Arbeit verließ und nicht erst nach 10 Stunden.

Humorvolle Transformation

Solange sie sich von den Blicken des Chefs verschrecken ließ, blieb nach der Arbeit wenig Raum, um ihre Freizeit zu genießen und noch was Schönes für sich selbst zu machen. Mit viel Lachen haben wir gemeinsam Wege gefunden, wie sie sich gegen seine Blicke und sein Weltbild immunisieren konnte. Das war eine der Maßnahmen, um für sie Arbeit und Freizeit wieder in eine gesunde Balance zu bringen. In dem Moment, wo die Balance wieder stimmte und ein paar weitere störende Faktoren im Job deutlich reduziert waren, bezog sie kein Schmerzensgeld mehr. Sie hatte zwar noch nicht den absoluten Traumjob und sie hat weiter die Augen aufgehalten, um sich weiterzuentwickeln. Aber sie war deutlich selbstbestimmter unterwegs.

Schluss mit Fremdbestimmung

In meinen Stressmanagementseminaren zeige ich oft den folgenden Spruch: Stress entsteht weniger aus Zeitmangel als vielmehr aus dem Gefühl der Fremdbestimmung. Das, was die Arbeit zum Schmerz und den Lohn zum Schmerzensgeld werden lässt, ist meist eben dieses Gefühl der Fremdbestimmung. Mit dem dann häufig das mehr und mehr um sich greifende Gefühl der ständigen Überforderung einhergeht.

Deswegen ist es aus meiner Sicht so wichtig, aus der Ohnmacht zurück in die Eigenmacht zu kommen. Und das fällt allein häufig sehr schwer, weil wir oft mit unseren Emotionen und Perspektiven so verstrickt sind, dass wir unsere Sichtweise für die einzig mögliche Wahrnehmung der Wirklichkeit halten.

Gefühle transformieren

An dieser Stelle kann Coaching Gold wert sein. Weil ein guter Coach dich dabei begleitet, dir die Macht über deine Gefühle zu dir zurück zu holen und Perspektivwechsel vor zu nehmen. Anthony Robbins prägte den Ausspruch: Kein Mensch hat irgendeine Macht über mich, außer der, die ich ihm gebe. Und die Grundidee lässt sich natürlich auch erweitern auf Berge von Arbeit, auf Teams, auf ein ständiges Zuviel an to dos usw. Wenn es dir gelingt, die damit verbundenen Gefühle zu transformieren, dann ist Schluss mit Schmerzensgeld. Dann nimmst du das Heft des Handelns wieder in die Hand.

Die gefühlsmäßige Deutungshoheit

Letztens habe ich deswegen in einem Gespräch mal gesagt: ich bin Gefühlstransformatorin. Ich helfe insbesondere Führungskräften, aber auch gestressten Angestellten die Deutungshoheit über ihren stressigen Alltag zurückzugewinnen. Und zwar nicht nur kognitiv. Denn Wissen allein führt nicht zu einer Veränderung des Erlebens. Es braucht dazu Wege, um auf einer viel tieferen Ebene Bedeutungen und die damit verbundenen Gefühle zu transformieren. Deswegen bin ich ein so großer Fan der Wholeness-Prozesse. Weil sie auf leichte Weise Zugang zu tiefen Transformationen ermöglichen.

Wie ist es bei dir? Beziehst du Schmerzensgeld? Oder bist du selbstbestimmt unterwegs?

 Die Autorin: Ingrid Huttary, Coach für Selbstwirksamkeit und Lebensfreude
ingrid-rund
  • Kosten Dich die Zustände bei dir auf der Arbeit viel Lebensfreude?

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