Trau dich zu fragen

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Welche Frage würde dich entlasten?

Allzu oft trauen sich Menschen nicht, einfach mal zu fragen. So habe ich zum Beispiel oft Mütter in meinen Seminaren sitzen, denen es ungeheuer schwer fällt, andere Mütter mal zu bitten, einen Nachmittag ihr Kind mitzunehmen. Meist sind es genau die, die selbst sehr viel für andere tun. Und gerade in Zeiten, in denen so vieles anders ist, brauchen wir vielleicht öfter mal die Unterstützung von anderen.

Deswegen heute meine Frage an dich: Welche Frage, an der richtigen Stelle platziert, würde dich entlasten? Welche Frage würde dich weiterbringen?

Dazu eine kleine Geschichte, die ich immer wieder herzerfrischend finde:

Die Todesliste des Bären

Große Aufregung im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: „Entschuldige Bär, eine Frage: Steh ich auch auf deiner Liste?” „Ja”, sagt der Bär, „du stehst auch auf meiner Liste.” Voller Angst dreht sich der Hirsch um und läuft weg. Und tatsächlich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot gefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr und die Gerüchteküche auf die Frage, wer denn nun auf der Liste steht, brodelt. Das Wildschwein ist das nächste Tier, dem der Geduldsfaden reißt und das den Bären aufsucht, um ihn zu fragen, ob es auch auf der Liste stehe. „Ja, auch du stehst auf meiner Liste”, antwortet der Bär. Verschreckt verabschiedet sich das Wildschwein vom Bären. Auch das Wildschwein fand man nach zwei Tagen tot auf.

Nun bricht Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch zum Bären. „Hey Bär, steh ich auch auf deiner Liste?” „Ja, auch du stehst auf meiner Liste!” „Kannst du mich da streichen?” „Ja klar, kein Problem!”

Quelle unbekannt

Mut und Witz

Während alle anderen Tiere  ratlos waren, hat der kleine Hase mit einer einzigen Frage sein Problem gelöst. Es brauchte nur etwas Witz und natürlich eine gehörige Portion Mut.

Wenn du also das nächste Mal nicht so richtig weiter weißt, überleg dir: Wer oder was könnte mir jetzt helfen?

Und dann nimm einfach deinen Mut zusammen, wie der Hase und frag. Du wirst erstaunt sein. Nach meiner Erfahrung machen die meisten Menschen, wenn sie sich trauen, Fragen zu stellen, die sie weiterbringen oder entlasten, überwiegend positive Erfahrungen.

Fragen bringen auch Bewegung in festgefahrene Denkweisen. Gerade in stressigen Zeiten hilft es, sich öfter mal zu fragen: Muss ich das wirklich? Was könnte ich weglassen? Was könnte ich anders machen?

Also: Welche Frage bringt dir Entlastung? Und dann los. Trau dich und frag!

Die Autorin: Ingrid Huttary, Mindset-Expertin für souveräne Führung und gesunde Lebensbalance

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3 Antworten

  1. danke…immer wieder! zusehends lerne ich das, denn so viel habe ich Jahre lang herum geschleppt in falschen Annahmen! Auch erkenne ich mehr und mehr, wo ich eine Annahme als Tatsache voraussetzte, damit die Dinge aber nur verkompliziere und dann stattdessen mit einer einfachen Frage eine Lösung bekomme…… und einfach nur die herzlichsten Grüße von Wien nach Berlin!
    sei umarmt, Deine Claudia

  1. 10. Dezember 2016

    […] habe es schon beim zweiten Türchen erwähnt, dass Fragen Bewegung in festgefahrene Denkweisen bringen. Fragen sind auch phantastisch, […]

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