Kapalabhati – der Feueratem für mehr Energie im Alltag

Kapalabhat - mehr Energie für den Alltag

Mein Erfolgsrezept für mehr Energie

Heute verrate ich dir mein „Geheimrezept“ für einen klareren Kopf, mehr Energie und Power im Alltag und tieferen Schlaf in der Nacht. Wenn du jetzt denkst, für so etwas habe ich keine Zeit, lies erst Recht weiter. Denn nach meiner Erfahrung sparst du mit der folgenden Atemtechnik viel Zeit, weil du produktiver und fitter bist und weniger Durchhänger hast. Wenn du dir einmal am Tag die Zeit nimmst, so richtig powervoll zu atmen, kannst du damit deine Lebensqualität enorm steigern.

Kapalabhati – der Feueratem

Diese Atemübung aus dem Yoga wird auch als Schnellatmung bezeichnet. Sie kann im Sitzen, im Stehen und sogar im Laufen ausgeübt werden. Ich persönlich mache diese Übung auf einem Stuhl sitzend, weil mir die typischen Yogasitzhaltungen, egal ob ganzer Lotus oder halber Lotus oder Schneidersitz in den Beinen wehtun. Und wenn mir etwas wehtut, fällt es mir schwer, mich zu konzentrieren. Wichtig ist meines Erachtens nur, dass der Rücken gerade ist.

Die positive Wirkung

Ich mache die Übung am liebsten morgens. Du kannst sie aber genausogut nachmittags nach der Arbeit einsetzen oder wann immer es für dich passt. Wichtig ist nur, dass du keinen vollen Bauch hast. Der Kapalabhati Atmung werden viel positive Wirkungen zugeschrieben, so zum Beispiel, dass sie die Lungen reinigt, Herz, Leber und Magen massiert und das Blut entsäuert. Da ich keine Medizinerin bin, kann ich das nur so wiedergeben. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich es deutlich spüre, ob ich mir morgens die 7 Minuten Zeit genommen habe: ich bin fitter, habe sehr viel mehr Energie und ein viel geringeres Mittagstief und merke auch nachts, dass ich besser durchschlafe.

Die Ausführung

Ich persönlich nutze ein Youtube-Video als Anleitung. Aus meinen Anti-Stress und Work-Life-Balance-Seminaren weiß ich allerdings, dass die Anleitung in diesem Video für Anfänger etwas zu schnell ist.

Deswegen hier auch noch eine schriftliche Anleitung, für alle, die lieber allein und etwas langsamer üben möchten.

  • Setz dich gerade hin und schließe, wenn du magst, die Augen.
  • Atme 3 bis 4 Sekunde lang ein, der Bauch geht hinaus.
  • Atme 3 bis 4 Sekunden lang aus, der Bauch geht hinein.
  • So atmest du ca. 3-4 Züge lang.
  • Beginne dann mit der eigentlichen Übung:
  • Atme schnell aus, dann doppelt so lang entspannt ein. Bei der Ausatmung zieht sich dein Bauch schnell nach innen. Die Einatmung passiert im Prinzip von allein, bitte nicht forcieren. Dabei geht der Bauch wieder hinaus. Dies wiederholst du ca. 35-40 Mal.
  • Atme nun zweimal ganz entspannt ein und aus. Leere beim Ausatmen deine Lungen möglichst vollständig. Atme beim dritten Mal bequem ein, fülle deine Lungen etwa zu 3/4 mit Sauerstoff und halte die Luft so lang an, wie es sich angenehm anfühlt. Konzentriere dich hierbei auf deinen Bauch.
  • Atme danach erst einmal wieder 3-4 Mal entspannt ein und aus, und beginne dann mit der zweiten Runde. Atme in der zweiten Runde ein wenig schneller aus und ein als in der ersten Runde. Achte aber bitte wieder darauf, dass das Einatmen von selbst passiert und die Bewegung beim Ausatmen möglichst nur im Bauch passiert. Wiederhole dies jetzt ca. 40-45 Mal.
  • Atme danach wieder zweimal ganz entspannt ein und aus und halte beim dritten Mal die Luft wieder so lange an, wie es angenehm ist. Konzentriere dich diesmal auf die Wirbelsäule.
  • Atme wieder 3-4 Mal entspannt ein und aus und wiederhole ein drittes Mal das schnelle Aus- und Einatmen, diesmal noch ein wenig schneller als in Runde zwei und etwa 50-60 Mal.
  • Atme nochmal zweimal ganz entspannt ein und aus und halte wieder beim dritten Mal die Luft so lange an, wie es angenehm ist. Konzentriere dich diesmal auf deinen Kopf und die Schädeldecke.

Noch ein paar kleine Hinweise

Es ist völlig normal, dass die Bauchdecke am Anfang Mühe hat, so schnell gleichmäßig vor und zurückzuschwingen. Lass dich nicht entmutigen, falls es „stottert“. Mit etwas Übung vergeht das. Auch das Schwindelgefühl, das manchmal entsteht, ist normal, weil die Übung den Sauerstoffgehalt im Blut hochtreibt. Der Schwindel geht schnell wieder vorbei, die energetisierende Wirkung hingegen bleibt.

Hast du ander Erfahrungen mit Übungen, die dich energetisieren? Ich freue mich, wenn du sie hier teilst.

 Die Autorin: Ingrid Huttary, Aufbruchs- und Dranbleibcoach ingrid-rund

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2 Antworten

  1. 23. März 2017

    […] selbst nutze tagsüber den so genannten Feueratem, Kapalabhati, um fit und wach durch den Tag zu gehen und nachts, wenn ich aufwache, die Nasenatmung, um wieder […]

  2. 23. November 2017

    […] beobachtet, dass ich irgendwann aufgehört habe, mir morgens die 8 Minuten Zeit für meine geliebte Kapalabhati Atmung zu […]

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